logo der Website

Zusammen. Geschichte schreiben

Startseite > Geschichte

Geschichte


Der Anfang von Nationalelf

Das Bild von Nationalelf von Jahr 1911Die Geschichte seiner Nationalmannschaft begann für den DFB acht Jahre nach der Gründung des Verbandes. Sie begann mit einer Niederlage. Am 5. April 1908 gewann die Schweiz in Basel mit 5:3 gegen eine deutsche Auswahl, die der DFB-Spielausschuss eingeladen hatte.

Einen Trainer gab es in den ersten Jahren nicht, ebenso wenig wie sportliche Erfolgserlebnisse. Von den ersten zehn Länderspielen wurden nur zwei gewonnen. Es dauerte 14 Jahre, bis die Nationalmannschaft ein Länderspieljahr mit einer positiven Bilanz abschloss: 1922. Deutschland gewann gegen Österreich, die Spiele gegen die Schweiz und Ungarn endeten unentschieden. Von 1932 an ging es steil bergauf.

Spieler wie Paul Janes, Ernst Lehner, Edmund Conen oder insbesondere Fritz Szepan sorgten für positive Ergebnisse. Und dennoch: Angesichts der ersten holprigen Länderspieljahre konnte niemand ahnen, welch starke, ja herausragende Stellung die Nationalmannschaft nicht nur im sportlichen, sondern auch im gesellschaftlichen Leben des gesamten Landes einnehmen sollte.

Vom Ende des Kriegs bis heute - die goldenen Zeiten

Das Bild von Bundesmannschaft beim Sieg in der WM-1990Die Geschichte des deutschen Fußballs hat viele große Nationalmannschaften gesehen, die Helden von Bern (1954), München (1974), Rom (1990) oder Rio de Janeiro (2014) sind allgegenwärtig. Auch tragische Verlierer haben ihren Platz in den Ruhmeshallen des deutschen Fußballs.

Die Niederlage gegen England im WM-Finale von 1966, untrennbar verbunden mit dem „Wembley-Tor“, und die 3:4-Niederlage gegen Italien im „Jahrhundertspiel“ beim Halbfinale der WM 1970 in Mexiko sind zudem Beispiele für das saubere und faire Auftreten des DFB-Teams im Umgang mit Enttäuschungen.

Exponiert und doch exemplarisch für Wirken und Einfluss der Nationalmannschaft steht die Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz. Der 3:2-Endspielsieg gegen die für unschlagbar gehaltenen Ungarn löste einen Freudentaumel aus und gab einem Volk, das unter den Folgen der Nazi-Diktatur und eines schrecklichen Krieges litt, neues Lebens- und Selbstwertgefühl.

Die „Helden von Bern“ wurden schon zu Lebzeiten Legenden. Und die Nationalmannschaft endgültig zum liebsten Kind der Deutschen. Dies ist sie bis heute geblieben. Auch, weil die Nachfolger verschiedener Generationen das Erbe der Berner Helden glanzvoll verwalteten.

Auf Fritz Walter folgte Uwe Seeler, auf „Uns Uwe“ folgte Franz Beckenbauer, auf den „Kaiser“ folgten Berti Vogts, Karl-Heinz Rummenigge, Lothar Matthäus, Rudi Völler, Jürgen Klinsmann und Matthias Sammer. Manche unter ihnen gewannen WM-1974 und WM-1990.

18. Juni 1972 in Belgien in der ersten EM wurde Deutschland Europameister im Finale in Brüssel gegen die Sowjetunion (3:0). Vom 11. bis zum 22. Juni 1980 wurde die 6. Fußball-Europameisterschaft in Italien ausgetragen, wo die Bundesrepublik Deutschland das Turnier nach einem 2:1-Sieg über Belgien im Finale von Rom gewann und damit zum zweiten Mal nach 1972 Fußball-Europameister wurde.

1996 gewann Deutschland das Endspiel im Londoner Wembley-Stadion gegen Tschechien durch das erste Golden Goal der Herren von Oliver Bierhoff in der 95. Minute (2:1). Der Kapitän des Bundesteams Jürgen Kinsmann bekam das EM-Pokal persönlich von den Händen der Königin des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland Elisabeth II.

2014 glänzten Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Mesut Özil und Manuel Neuer auf und neben dem Platz. Gemeinsam mit herausragenden Talenten wie Mario Götze haben die etablierten Spieler die Nationalmannschaft auf ein neues spielerisches Niveau gehoben und zurück an die Weltspitze geführt.

Das DFB-Team rangiert in der FIFA-Weltrangliste beständig unter den Top 3. Und in Brasilien wurde dann auch Weltmeister Spanien enttrohnt. Wenn die deutsche Nationalmannschaft bei der Endrunde einer Welt- oder Europameisterschaft antritt, gehört sie stets zu den Favoriten, der traditionelle Respekt der Gegner vor der Effizienz des deutschen Spiels wird nun mit Hochachtung vor der spielerischen Klasse der Mannschaft gepaart.

Bei den vier letzten Großveranstaltungen (EM oder WM) vor der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien stand die Nationalmannschaft jeweils mindestens in der Runde der letzten vier. In Südamerika gelang nun der große Coup. 24 Jahre nach dem dritten WM-Erfolg der Nationalmannschaft wurde in Brasilien der "vierte Stern" klargemacht.

Mario Götze erzielte gegen Argentinien in der Verlängerung den entscheidenden Treffer. Besonders beeindruckend war der 7:1-Sieg der Nationalmannschaft im Halbfinale gegen Gastgeber Brasilien.

Der letzte Erfolg der Mannschaft war das Konföderationen-Pokal-2017, wo Deutschland im Endspiel gegen Chile 1:0 gewonnen hat. Also ist Deutschland die größte Mannschaft in Europa, die die meiste Anzahl der Trophäen hat.